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Einige Informationen zur Stadt Lünen aus der Wikipedia:
Lünen ist die größte Stadt des Kreises Unna im östlichen Ruhrgebiet. Die Nachbarstädte sind im Uhrzeigersinn und im Süden beginnend: Dortmund, Waltrop (Kreis Recklinghausen), Selm, Werne, Bergkamen und Kamen (alle im Kreis Unna).
Lünen liegt am südlichen Rand der Westfälischen Tiefebene nördlich von Dortmund. Als Teil des Kreises Unna, der Mitglied im Regionalverband Ruhr ist, zählt die Stadt zum Ruhrgebiet. Vor allem im Norden des Stadtgebietes ist jedoch auch eine ländliche Prägung durch die Nähe zum Münsterland bemerkbar. Neben dem Datteln-Hamm-Kanal, der im Süden der Stadt verläuft, prägt die mitten durch die Innenstadt fließende Lippe das Stadtbild. Noch heute verläuft die Grenze zwischen dem Bistum Münster und dem Erzbistum Paderborn entlang der Lippe mitten durch die Stadt. In einigen Gebieten ist die Bebauung stark vom Bergbau geprägt, weshalb in diesen Gebieten auch Bergschäden vorkommen. Lünen gliedert sich in zehn Stadtteile: Mitte, Altlünen (Alstedde, Nordlünen und Wethmar), Beckinghausen, Brambauer, Gahmen, Horstmar, Lippholthausen, Niederaden, Lünen-Nord und Lünen-Süd. Die Zusammensetzung der Stadt aus mehreren großen Stadtteilzentren (Brambauer, Lünen-Süd, Lünen-Mitte) macht sich deutlich bemerkbar und lässt die Stadt kleiner erscheinen, als sie ist. Die einzelnen Stadtteile könnten unterschiedlicher nicht sein. So sehen manche Bewohner die Stadtteile Alstedde, Nordlünen und Wethmar, die bis 1974 die selbstständige Gemeinde Altlünen im Amt Bork (Kreis Lüdinghausen) bildeten und, da nördlich der Lippe gelegen, historisch zum Münsterland zählen, als nach Lokalkolorit „eigenständige Altgemeinde“. Der „randständige“ westliche Stadtteil Brambauer hingegen liegt nicht nur geographisch „außerhalb“. In das lange Zeit vom Bergbau geprägte Brambauer kamen erst Arbeitssuchende aus dem Osten (in der Kaiserzeit aus der Provinz Posen, ab 1945 aus den sogenannten Ostgebieten) und den Niederlanden, dann aus der Türkei und Italien und später wieder aus dem Osten (Spätaussiedler). So ist die hier lebende Bevölkerung bunt gefächert. Der Stadtteil Lünen-Süd, in der Struktur Brambauer ähnlich, hat sich allerdings, was die Einwohner angeht, etwas eigenständiger gehalten. Das Besondere hier ist die direkte Nähe zu Dortmund-Derne. Auf den Derner Zechen waren viele Lünen-Süder beschäftigt, ohne dass in Lünen-Süd eine eigene Zeche bestand. Dies hatte über Jahrzehnte den Vorteil geringerer Immissionen in Lünen-Süd.
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